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	<title>Veranstaltung &#8211; Clubkultur | Kulturelle Infrastruktur | Öffentlicher Raum</title>
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		<title>#diskursiv: „Weil es immer schon so war“ – Braucht · Identität · Tradition?</title>
		<link>https://davidprieth.com/2025/11/05/diskursiv-tradition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Prieth]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 10:09:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[tirol]]></category>
		<category><![CDATA[contrapunkt]]></category>
		<category><![CDATA[pmk]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Kulturkollektiv ContrApunkt lädt ein, um die Begriffe „Tradition“ und „Brauch“ kritisch in den Blick zu nehmen. In Tirol verdichten sich diese Konzepte in vielfältigen Praktiken, von den Fasnachtsfiguren wie den Absamer Matschgerer, Axamer Wampeler oder Thaurer Muller über die großen Fasnachten in Imst, Nassereith und Telfs bis hin zu den Krampus- und Tuiflvereinen der Wintermonate.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mi, 5. November 2025 | p.m.k Innsbruck</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einlass:</strong> 19:00 · <strong>Beginn:</strong> 19:30 · <strong>Eintritt:</strong> Pay as you can</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Zwischen Brauchtum und Bruch</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Kulturkollektiv <strong>ContrApunkt</strong> lädt zur nächsten Ausgabe der Diskursreihe <strong>#diskursiv</strong> in die <strong>p.m.k Innsbruck</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den Begriffen <strong>„Tradition“</strong> und <strong>„Brauch“</strong>, die sich in Tirol in einer Vielzahl von Praktiken verdichten: von den <strong>Absamer Matschgerern</strong>, <strong>Axamer Wampelern</strong> und <strong>Thaurer Mullern</strong> über die großen Fasnachten in <strong>Imst, Nassereith und Telfs</strong> bis hin zu den <strong>Krampus- und Tuiflvereinen</strong> der Wintermonate.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Formen erscheinen auf den ersten Blick als selbstverständlich tradierte Rituale – doch sie sind geprägt von <strong>komplexen sozialen Dynamiken</strong>, von Fragen nach <strong>Zugehörigkeit und Ausschluss</strong>, <strong>Geschlechterrollen</strong> und <strong>Identitätsentwürfen</strong>. Zwischen <strong>Gemeinschaft und Abgrenzung</strong> wird die Ambivalenz von „Tradition“ und „Brauchtum“ sichtbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Macht der Begründung: „Weil es immer schon so war“</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die scheinbar harmlose Formel dient bis heute dazu, <strong>Ausschlussmechanismen zu legitimieren</strong> und bestehende Strukturen als „natürlich“ oder „unveränderlich“ darzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tradition wirkt dabei weniger als Beschreibung, sondern als <strong>politische Argumentationsfigur</strong> – sie verleiht Ansprüche auf <strong>Authentizität</strong>, <strong>Schutzwürdigkeit</strong> und <strong>Deutungsmacht</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bräuche wiederum sind alles andere als starr: Sie verändern sich, werden angepasst, inszeniert oder aufgegeben – etwa, wenn Fasnachten touristisch aufgeladen oder performativ umgedeutet werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gespräch &amp; Reflexion</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir fragen, <strong>wie Bräuche Zugehörigkeiten markieren, Grenzen ziehen oder Identitäten behaupten</strong> – und wo zugleich <strong>Spielräume für Veränderung, Öffnung und kreative Neugestaltung</strong> bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dabei:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Julia Jenewein</strong>, Regisseurin &amp; Kulturarbeiterin, Theater praesent, Verein <em>subvolée</em></li>



<li><strong>Konrad Kuhn</strong>, assoziierter Professor für Europäische Ethnologie, Universität Innsbruck</li>



<li><strong>Staad</strong>, alpines Dark-Ambient-Projekt von Lucas Passenberger</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss: Konzert von <strong>STAAD</strong> &amp; <strong>Tuiflverein ContrApunkt</strong> in der PMK-Lounge-Hölle.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kontext</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Weil es immer schon so war“ lädt dazu ein, kulturelle Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen – ohne sie pauschal zu verurteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, ob Faschingsumzüge oder Krampusläufe „gut“ oder „schlecht“ sind, sondern darum, <strong>wie über den Verweis auf Tradition gesellschaftliche Machtverhältnisse stabilisiert oder verschoben werden</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ort:</strong> p.m.k – Plattform mobile Kulturinitiativen, Innsbruck</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einlass:</strong> 19:00 | <strong>Beginn:</strong> 19:30</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eintritt:</strong> Pay as you can</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://contrapunkt.net" target="_blank" rel="noopener">contrapunkt.net</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.instagram.com/kulturkollektiv_contrapunkt/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://davidprieth.com/wp-content/uploads/2025/11/Tradition_Contrapunkt_2025-819x1024.png" alt="" class="wp-image-8905" srcset="https://davidprieth.com/wp-content/uploads/2025/11/Tradition_Contrapunkt_2025-819x1024.png 819w, https://davidprieth.com/wp-content/uploads/2025/11/Tradition_Contrapunkt_2025-240x300.png 240w, https://davidprieth.com/wp-content/uploads/2025/11/Tradition_Contrapunkt_2025-768x960.png 768w, https://davidprieth.com/wp-content/uploads/2025/11/Tradition_Contrapunkt_2025.png 1080w" sizes="(max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Film &#038; Gespräch: Bürglkopf (2025)</title>
		<link>https://davidprieth.com/2025/06/03/film-gesprach-burglkopf-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Prieth]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2025 08:50:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[events]]></category>
		<category><![CDATA[diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[event]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[9.6.2025 #diskursiv Bürglkopf &#8211; Filmvorführung und GesprächWir laden als Kulturkollektiv ContrApunkt in Kooperation mit dem IFFI — International Film Festival Innsbruck ins Leokino ein und präsentieren Lisa Polsters neuen Film &#8222;Bürglkopf&#8220;. Im Anschluss führen wir ein Gespräch mit der Regisseurin und Bewohner*innen des ”Rückkehrberatungszentrums“.Lisa Polster hat für ihren Asylessay „Bürglkopf“ vor Kurzem den Großen Diagonale-Preis [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>9.6.2025 #diskursiv Bürglkopf &#8211; Filmvorführung und Gespräch</strong><br>Wir laden als Kulturkollektiv ContrApunkt in Kooperation mit dem <a href="https://iffi.at/filme/buerglkopf/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IFFI — International Film Festival Innsbruc</a>k ins <a href="https://leokino.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leokino</a> ein und präsentieren Lisa Polsters neuen Film &#8222;Bürglkopf&#8220;. Im Anschluss führen wir ein Gespräch mit der Regisseurin und Bewohner*innen des ”Rückkehrberatungszentrums“.<br>Lisa Polster hat für ihren Asylessay „Bürglkopf“ vor Kurzem den Großen Diagonale-Preis des Landes in der Kategorie „Dokumentarfilm“ zugesprochen bekommen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />



<h1 class="wp-block-heading">BÜRGLKOPF&nbsp;</h1>



<p class="wp-block-paragraph">2025<br>Produktionsland: Österreich<br>Regie: Lisa Polster<br>Sprachfassung: Somali-arabisch-Dari-deutsch-englische OmdU<br>Länge: 78min</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Montag, 09.06.2025</strong><br><strong>19:20</strong><br><strong>Leokino 1</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity" />



<p class="wp-block-paragraph">Der Tiroler Bürglkopf könnte ein Hort des Friedens sein. Für viele bedeutet der Berg aber Ausweglosigkeit: Hoch oben befindet sich ein sogenanntes Rückkehrzentrum, in dem Asylwerber*innen, deren Antrag abgelehnt wurde, abgeschnitten von der Außenwelt untergebracht sind. In Lisa Polsters Dokumentation erzählen aktuelle und ehemalige Insass*innen von ihrer Flucht und ihrem Zwangsaufenthalt – einander, am Telefon oder in die Kamera. Die Anrainer*innen aus der Gegend sind geteilter Meinung über das Zentrum – und die Bundesagentur, die es verwaltet, versucht gar, das Filmteam davon fernzuhalten.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://davidprieth.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/06/polsterlisa_buerglkopf_courtesysixpackfilm_still1_web.large_.jpg?w=1024" alt="" class="wp-image-6652" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">(C) Lisa Polster</p>
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		<title>VCC Podiumsgespräch: Antisemitismus in der Clubszene</title>
		<link>https://davidprieth.com/2025/03/01/vcc-podiumsgesprach-antisemitismus-in-der-clubszene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Prieth]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Mar 2025 09:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[statement]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[Donnerstag, 06.03.2025, 19:00-20:30 @Loop Wichtig: Teilnahme nur mit Anmeldung! Anmeldefrist: Mittwoch, 05.03., 18:00 Uhr Antisemitismus ist kein neues Phänomen, doch seit Oktober 2023 erleben wir einen drastischen Anstieg – die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde verzeichnete in ihrem Jahresbericht für 2023 fast 60 % mehr dokumentierte Vorfälle als im Vorjahr. Jüdische Personen sind verstärkt mit Ausgrenzung [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 06.03.2025, 19:00-20:30 @Loop</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Teilnahme nur mit Anmeldung! Anmeldefrist: Mittwoch, 05.03., 18:00 Uhr</p>



<p class="wp-block-paragraph">Antisemitismus ist kein neues Phänomen, doch seit Oktober 2023 erleben wir einen drastischen Anstieg – die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde verzeichnete in ihrem Jahresbericht für 2023 fast 60 % mehr dokumentierte Vorfälle als im Vorjahr. Jüdische Personen sind verstärkt mit Ausgrenzung und Anfeindungen konfrontiert, und davon bleiben subkulturelle Räume und Clubs nicht verschont. Gleichzeitig wird der Dialog immer schwieriger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach über einem Jahr der Spaltung in der Szene wollen wir gemeinsam mit betroffenen clubkulturellen Akteur:innen diese Missstände benennen und Erfahrungen sichtbar machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Podium</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderation: Nicholas Potter (he/him) – taz/die tageszeitung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicholas Potter ist Redakteur bei der taz/die tageszeitung und Mitherausgeber des Buches “Judenhass Underground”. Von Dezember 2024 bis Jänner 2025 war er Fellow des Internationalen Journalist:innenprogramms bei der Jerusalem Post. Nicholas wurde 2024 für den Theodor-Wolff-Preis nominiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Speaker:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fossi – ://about blank</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fossi arbeitet seit 13 Jahren im ://about blank, davon knapp 10 Jahre im Betreiber*innenkollektiv. Neben der geschäftsführenden Tätigkeit ist Fossi in der Personalabteilung, in der Schichtplanung und in der gastronomischen Administration aktiv und arbeitet auch häufig im (Wochenend-)Betrieb.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Micòl (they/them) – Wir Freuen Uns</p>



<p class="wp-block-paragraph">Micòl ist Gründungsmitglied des Awareness-Kollektivs “Wir freuen uns”.<br>Seit 2020 leitet und stellt Micòl Awareness- und Care-Teams für Festivals, Veranstaltungen und Partys in der Wiener Clubszene. Als queere, jüdische Person of Colour versteht Micòl Care nicht nur als Schutzmaßnahme, sondern als politisches Handeln, um Sicherheit und Verantwortung in Clubs und auf Veranstaltungen aktiv mitzugestalten. Transparenzhinweis: Micòl ist seit 2024 bei der Vienna Club Commission angestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sheri Avraham (they/them) – Künstler:in bei Havera Club und Vorstandsmitglied der IG Bildende Kunst</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sheri ist transdisziplinäre:r Künstler:in, Kurator<em>:</em>inundOrganisator:in an der Schnittstelle von Kunst, Politik und sozialem Engagement. Sheris Arbeit umfasst Performancekunst, Videoinstallationen und transdisziplinäre Projekte. Zu Sheris jüngsten Arbeiten gehören <em>On class matter</em> (Bon, Be’er Scheva, Wien 2024), <em>Gefahren einseitiger Geschichten, Der 7. Oktober aus einer queeren arabisch-jüdischen Perspektive</em> (MALMOE 107, 2024), <em>071023</em> (Wien, 2023), <em>ze_Mycelium</em> (Salzburg, Wien, 2023), <em>The World of ze_R0!Ayns</em> (Wien, 2022) und <em>Cycle</em> (Tel Aviv, Wien 2022).&nbsp;</p>
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