Autor: pd1160

  • Zan Lyons | Lissie Rettenwander | Barbis Ruder

    Zan Lyons & Lissie Rettenwander live in concert
    Barbis Ruder presents: Binge-Dating

    Datum: 09.11.18
    Ort: p.m.k
    hosted by Kulturkollektiv ContrApunkt

    Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Konzertabend mit Lissie Rettenwander und Zan Lyons. Zusätzlich wird eine Performance der Künstlerin BARBIS RUDER, die in diesem Jahr auch auf dem renommierten donaufestival aufgetreten ist, stattfinden. Die beiden MusikerInnen waren beim diesjährigen HEART OF NOISE FESTIVAL zu Gast: Zan Lyons als Visual Artist Unterstützung von Alec Empire – Lissi Rettenwander mit ihrem Konzert in der Straßenbahn – bei der TRAMatic Ride – in die Innsbrucker Umgebung. Zan Lyons ist diesmal als Musikact in der p.m.k., 2012 war er bereits als Supportact der Fuck Buttons bei uns.
    Barbis Ruder wird zwischen den Musikacts ihre Performance BINGE DATING performen (nähere Informationen dazu unten).

    Wir freuen uns auf drei außergewöhnliche KünstlerInnen und auf einen experimenellen und virtuosen Konzertabend.

    ZAN LYONS is of the most distinctive audio/visual performers to date, violinist, producer and film-maker zan lyons’ stunning shows have received critical acclaim across the globe. Explosive beats collide with melancholic concertos. Using his laptop and custom foot pedals, zan loops his violin, voice and sounds – while manipulating his haunting visuals – to incredible effect.
    Zan’s film making process retains the organic approach established by his music. A one man army, zan directs, shoots, edits, and lights all of his films himself as well as doing all of the complex animation and visual effects work. The result is hypnotic and otherworldly, bringing a truly cinematic vision to the audio/visual world. his films have quickly earned zan high profile recognition with nominations from lux and the london short film festival and screenings on mtv2 as well as the cannes, onedotzero and raindance film festivals. Recently, zan has performed with the likes of battles and chris clark as well
    as collaborating with warp records’ leila and embarking on a european tour with fuck buttons.
    Impressed by lyons’ unique audio/visual outlook, the UK’s latitude festival invited zan to remix ridley scott’s blade runner. This ever-evolving live reimagining of scott’s classic sees lyons cut up scenes from the film-splicing in his own work in the process and replacing the soundtrack with his own score. ‘zan lyons vs blade runner’ has since been performed at berlin’s berghain and
    the UK’s leeds festival and queensland gallery of modern art not confined to solo work, in 2009 zan was appointed musical director on darren johnston’s underdrome, a 360 multimedia spectacle at london’s roundhouse. Zan co-ordinated a 100 piece choir and a string octet all consolidated with a live 5.1 mix by lyons’ himself. Lyons frequently collaborates with alec empire and performs live visuals for atari teenage riot and empire’s ‘low on ice’ show zan is currently working on a new under-wraps long form audio visual project existing between music and feature film. The final work will soon be revealed.

    LISSIE RETTENWANDER (Zither, Elektronik, Stimme) lässt sich kompromisslos auf die Gratwanderung zwischen Tradition und Avantgarde ein. Sie navigiert dabei ihre Klänge durch alle Genres und Zeiten und wühlt vorbehaltlos in einem Fundus, der sich von Volksmusik bis hin zu Noise und Neuer Musik erstreckt.

    BARBIS RUDER
    Binge-Dating. Barbis Ruder mischt ihren Körper mit Themen
    wie Wirtschaft, Arbeit, Intimität und Konvention in komplexen Kompositionen. Sie schafft als bildende Künstlerin sowohl Werke für den Ausstellungsraum, wie auch für die Bühne. Ihre Performances setzt sie so in einen Bezug zu den unterschiedlichen Medien und Formen: vom Körper hin zu bewegtem Bild, Sound, Skulptur und Installation im Raum.
    www.barbisruder.com

    binge ist ein englisches Substantiv und bedeutet Exzess, Gelage, Übersättigung. Die übliche Nutzung bezieht sich auf Alkohol- und Essexzesse: binge drinking: Komasaufen; binge-eating: Ess-Sucht.

    Ausgangspunkt der Arbeit sind Nachrichten von Männern, die der Künstlerin auf diversen Online-Dating und Sexplattformen zugesandt wurden. In Form einer Tonspur auf deutsch und englisch werden diese Nachrichten anonymisiert wiedergegeben.
    Die Texte, welche anfangs noch persönlich wirken überlappen sich immer mehr. „Hallo“ „Hi“ „Hallo, wie geht’s?“ dann „Ich schreibe Dir, wie so viele andere auch…“, „Ich denke du wirst es nicht bereuen.“ bis zu immer skurileren Angeboten „Würde so gerne fuer dich einkaufen und dein Leben fininzieren als Sklave…“ Am Ende bleiben in der Nachrichtenübersättigung nur noch einzelne leere Sprachfetzen von „ich bin ein Gentleman“ bis „ich will es dir so richtig besorgen“ hörbar.

    Während die Performerin diese Nachrichten hört, bearbeitet und isst sie währenddessen Nahrungsmittel mit Werkzeug. Karotten werden mit dem Gewindeschneider beschnitten, Zucchini mit einem Meißel gespalten, Eier in eine Schraubzwinge geklemmt und die Milch wird mit dem Akkubohrer geöffnet und getrunken.

  • NAILEATER live at p.m.k with ANCST & DAWN RAY’D (28.11.18)

    NAILEATER ist inzwischen zu einem meiner zentralen Herzensprojekte herangewachsen. Das einzige Innsbruck-Konzert in diesem Jahr werden wir am 28.11. in der p.m.k spielen. Danke an meine Jungs, mit denen ich schon zwei ereignisreiche Touren erleben durfte.
    No Gods No Masters

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  • Kampagne gegen sexualisierte Gewalt: Luisa ist hier!

    Sexualisierte Gewalt ist das Allerletzte und hat auch im Nacht- und Partyleben nichts verloren; trotzdem ist diese bekanntlich Alltag. Gemeinsam mit den Vereinen ‚Frauen gegen VerGEWALTigung‘, dem ‚Tiroler Frauenhaus‘ und dem ‚MDA Basecamp‘ haben unsere Freunde vom Dachsbau und ich uns die letzten Monate regelmäßig getroffen, um dieses Problem gemeinsam zum Thema zu machen und in Zukunft verstärkt Bewusstseinsbildung zu betreiben. Speziell haben wir uns dabei mit der Kampagne “Luisa ist hier!” des Frauen-Notruf Münster auseinandergesetzt, die wir auch in Innsbruck bekannter machen möchten und natürlich hätten wir dabei gerne auch möglichst viele Clubs und Bars mit an Bord. Das Nachtleben soll für alle Spaß machen und dabei ein möglichst sicherer Ort für alle sein. Danke an die Straßenzeitung 20er für den Artikel!

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  • FOTOS: She Spread Sorrow | Luca Sigurta | Rev Rumble & A Scherz (skin on marble)

    SHE SPREAD SORROW | LUCA SIGURTA | REV RUMBLE | A SCHERZ
    live at p.m.k hosted by skin on marble

    Thanks to our kind audience, our great artists and Natália Zajačiková for always taking amazing photos.

    She Spread Sorrow Luca Sigurta Rev Rumble
    Foto: Natália Zajačiková

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  • TT Bericht: Club against Reality

    Vergangenen Freitag fand die erste Einheit unserer Reihe – Club against Reality statt; das Ziel der Reihe ist, den Club wieder als politischen Raum zurückzugewinnen. Gestern gab es darüber auch einen kleinen Artikel in der Tiroler Tageszeitung. Gegen Raves, auf denen junge weiße Typen ausschließlich junge weiße Typen buchen. Und Therese Terror sowieso for president!

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  • Naileater / Janösch / Gisela Tour 2018

    Am Donnerstag geht es mit unseren lieben Freunden von Janösch und Gisela endlich los auf Tour. 10 Tage Punk Rock Life durch Österreich, Tschechien, Holland und Deutschland. Die Tour im Herbst 2017 habe ich immer noch in guter Erinnerung. Mal sehen was man diesmal draus lernen kann…
    Wir freuen uns auf die Bekanntschaft von neuen, netten Menschen – wir sehen uns!

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  • Video: Reclaim your Club – Club against Reality

    Mein lieber Freund Pogo Mov. hat mit uns ein kurzes Teaser-Video zur Club Against Reality Reihe gedreht.
    Wir freuen uns schon auf die erste Ausgabe am 2.11. in der p.m.k in Innsbruck!
    Smash sexism and patriarchy – love Techno and club culture!

  • skin on marble: She Spread Sorrow | Luca Sigurta | Rev. Rumble

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    Todesindustrial zu Halloween: skin on marble presents SHE SPREAD SORROW | LUCA SIGURTA & REV. RUMBLE

    She spread sorrow (it / Cold Spring)
    ist das erfolgreiche Soloprojekt der Italienerin Alice Kundalini. Sie selbst beschreibt es mit den Begriffen “ritual deathcapes”, “obscure death industrial” und “sinful power electronics”. Ihr erstes Album ‚Rumspringa‘ wurde direkt auf dem rennomierten Label Cold Spring veröffentlicht, das dritte Album ‚Midori‘ erschien im Frühjahr diesen Jahres ebenfalls dort. Cold Sping meint dazu knapp: “File next to Pharmakon, Puce Mary, Sewer Goddess.” Wer She Spread Sorrow am Maskharat-Festival 2016 verpasst hat, bekommt nun endlich eine zweite Chance

    luca sigurtà (it / Monotype)
    Aufgrund seiner Leidenschaft für field recordings und found sounds, nähert sich Sigurta in den späten 90ern der experimentellen Musik an. Ab 1999 folgen zahlreiche Tonträger auf verschiedenen Labels, Kollaborationsprojekte, Soundtracks und Klanginstallationen für Museen und Galerien. Aufmerksamen Gästen ist er noch von seiner Performance auf dem Heart of Noise Festival 2013 im Gedächtnis. Digitales, Analoges, Noise und Ambient.

    REV. RUMBLE (Lovegoat)
    Anschließend gibt es düsteren Techno vom Boss Rev. Rumble höchstpersönlich.
    Und: Der nächste Tag ist Feiertag!

    Doors 21:00
    AK 7 Euro

  • Kanzler Klopapier – einfach fein abwischen

    Endlich erhältlich – die Kurz-Klopapier Edition! Sie wollten auch immer schon einmal auf die Menschenrechte scheißen wie die Großen? Dann habe ich hier genau das Richtige für Sie! Machen Sie Ihre Kloschüssel zum Sitz im Nationalrat!
    Die erste Rolle ergeht just in diesem Moment an den Herrn Bundeskanzler höchstpersönlich. Saugfähig, weiß und weich – besser geht nicht. Die streng limitierte Edition für Sammler ist in Kürze bei mir erhältlich.
    Kaufen Sie! Kaufen Sie! Getreu dem Motto: Menschenrechte? Mit was anderem würde ich mir nicht den Arsch abwischen!

    Herzlichst,
    Ihr David Prieth

    klopapier_kurz

  • OHNE THEORIE KEINE REVOLUTION 3: METAL (07.12.18)

    Adobe Photoshop PDF

    Datum: 07. Dezember 2018
    Ort: p.m.k. – Viaduktbogen 18-20, 6020 Innsbruck

    Ich freue mich sehr darauf, die dritte Ausgabe unserer Reihe OHNE THEORIE KEINE REVOLUTION präsentieren zu dürfen!

    Diesmal mit Dr.in Sarah Chaker | Dr.in Anna-Katharina Höpflinger | Mag. Marcel Amoser, MA.

    People used to say, „She’s all right for a girl,‘ and I’d be like, ‚She’s better than you, motherfucker!“
    – Lemmy Kilmister (Motörhead)

    Spätestens seit den 1980ern ist der Siegeszug des Metals nicht mehr aufzuhalten. Die Subkultur verfügt inzwischen über ein weltumspannendes Netzwerk aus Clubs, Festivals, Magazinen und Onlinekommunikationstools; es gibt mit Encyclopaedia Metallum ein eigenes Lexikon, es existieren spezielle Datingseiten für Metalheads und auch in der Wissenschaft ist Metal inzwischen zu einem ernstzunehmenden Forschungsgegenstand avanciert. Zahlreiche Lehrveranstaltungen an Hochschulen, Fachpublikationen und internationale Symposien setzen sich mit dem Phänomen Metal in all seinen Aspekten auseinander und verdeutlichen, dass Metal auch durchaus als identitätsstiftende Grundlage für ganze Lebensentwürfe herangezogen wird.

    In der dritten Einheit unserer Diskussionsreihe “Ohne Theorie keine Revolution” beschäftigen wir uns speziell mit Geschlechterfragen und Geschlechterkonstruktionen in Metal-Subkulturen. Dass gerade dieses Thema auf großes Interesse stößt, zeigen nicht nur Sammelbände wie “Heavy Metal, Gender and Sexuality” (2016) oder der Internationale Kongress “Heavy Metal and Gender” (Köln, 2009), sondern auch die leidenschaftlich geführten Diskussionen, die regelmäßig aufkommen, sobald Frauen in der Metal-Arena populär mitmischen (möchten). Jüngste Diskussionen um die Black Metal Künstlerin MYRKUR, die sogar Todesdrohungen erhielt, oder die japanische Band BABYMETAL lassen die Frage aufkommen, wie es tatsächlich um den Frieden der Geschlechter im Moshpit bestellt ist. Gleichzeitig kann Metal, speziell in seinen als “düster-romantisch” oder “episch” angehauchten Subkulturen wie Symphonic oder Gothic Metal, schon lange mit einem hohen Frauenanteil aufwarten. Auch experimentierte der Glam immer schon mit Androgynität, Queerness und Cross-Dressing, während andere Metal-Subkulturen ihre eher traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit gar nicht genug in Stein hauen können.

    Was aber ist an Metal so “männlich”? Und weshalb war dennoch das Spiel mit Geschlechtern im Metal immer schon ein großes Thema? Wird man also nicht als Metal*head geboren, um mit Simone de Beauvoir zu sprechen, sondern wird es? Und inwiefern hängen diese Fragen mit weiteren gesellschaftlichen Dimensionen (race, gender, class, ethnicity) in der Metal-Community zusammen? Diesen und mehr Fragen möchten wir an diesem Abend, nach einführenden Impulsreferaten der beiden Diskutantinnen, genauer nachgehen und gemeinsam diskutieren.
    – Text: David Prieth

    Diskutantinnen:
    Dr.in Sarah Chaker studierte an der Uni Oldenburg Musikwissenschaft und Germanistik, promovierte ebendort im Fach Musik zum Thema Black- und Death Metal und arbeitet derzeit am Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Extreme Metal ist ihr seit vielen Jahren ein treuer Begleiter, beruflich/wissenschaftlich wie privat. Derzeit träumt sie von der Realisierung einer Black Metal Winter School, bei der sich Metal-Profis aus allen möglichen Bereichen (Musik, Design, Veranstaltung usw.) gemeinsam mit Studierenden der intensiven wissenschaftlichen Analyse des Black Metal widmen können (Finanzierung steht noch aus..).

    Dr.in Anna-Katharina Höpflinger (Promotion an der Universität Zürich in Religionswissenschaft mit einer Arbeit über Drachenkampfmythen)

    Moderation:
    Mag. Marcel Amoser, MA. (Doktorand an der UIBK; Masterarbeit zu „Extreme Metal – Eine intersektionale Analyse von Musikvideos“ im Bereich Frauen- und Geschlechterforschung bzw. Gender Studies)

    + mit anschließendem Konzert

    Eintritt: freiwillige Spenden

    gefördert im Rahmen der stadt_potenziale 17 & TKI open 17_genug