Autor: pd1160

  • Haus der Musik Innsbruck OCCUPIED – Ferdinand Holzmann

    Am 11. September 2017 spielte der Innsbrucker Musiker Ferdinand Holzmann ein nicht angemeldetes/genehmigtes Konzert in der Baustelle des gerade entstehenden Hauses der Musik. Mit seiner Interpretation einer Arabeske des Dänischen Komponisten Leif Kayser kam Holzmann so dem Eröffnungskonzert, das im Rahmen des Theaterfestivals am 17. September stattfand (zu hören gab es das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und einige Kammermusik Ensembles), eine Woche zuvor. Die Aktion kann als leiser und doch bestimmter Protest gegen das regelmäßige Ignorieren/Übersehen der Innsbrucker Subkulturszene gelesen werden.

    Nicht nur in diesem TT-Interview vom 25.8. (HIER), sondern auch bei der Eröffnung der Subkulturausstellung „Wir/hier – Die sogenannte Subkultur“ im Innsbrucker Stadtarchiv (HIER), kritisierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, dass es „die jungen Wilden“ bzw. die „jungen Kulturschaffenden“ in Innsbruck nicht mehr gäbe. Es seien immer die selben, die schon seit Jahrzehnten in der freien Szene unterwegs sind und die immergleichen Probleme. Es fehle an neuen Gesichtern, neuen Ideen und neuen Ideen der jungen Leute. Niemand besetzt mehr Häuser, keiner wagt mehr etwas und so.

    Holzmanns Aktion zeigt, dass es in Innsbruck durchaus Menschen gibt, die sich zum sogenannten Underground zählen und die Stadt Innsbruck dabei aktiv kulturell mit-beleben. Es zeigt auch, dass Subkultur und Underground nicht immer nur „dreckig“, „laut“ und „chaotisch“ bedeuten muss. Die freie Innsbrucker Szene arbeitet seit Jahrzehnten kontinuierlich und engagiert; wagt das Experiment, arbeitet oft un(ter)bezahlt und mit großer Leidenschaft. Subkultur findet in sämtlichen künstlerischen Ausdrucksformen, von der bildenden Kunst, über Musik bis hin zum Film oder Tanz statt. Die Szene in und um Innsbruck ist groß, lebendig und wer sie übersieht, dem muss man sie offenbar genau mit Aktionen wie diesen vor Augen führen.

    Das bei Holzmanns Aktion entstandene Video ist wirklich sehenswert, der dazu erschienen TT-Artikel von meinem ehemaligen Studienkollegen Joachim Leitner ist dies ebenso.

    Link zum Artikel: KLICK
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  • Wie wir leben wollen: Diskussion zur Nationalratswahl 2017

    Am 8. Oktober veranstalten wir mit unserem Verein Wie wir leben wollen einen Spezialtermin zur Österreichischen Nationalratswahl 2017.

    Wie Wir Leben Wollen – Diskussion zur österreichischen Nationalratswahl 2017

    Anlässlich der österreichischen Nationalratswahl laden wir alle demoskopisch relevanten Parteien zu einem Sondertermin bei Wie Wir Leben Wollen ein.
    Die Parteien sind dazu angehalten, in Form einer Kurz- präsentation die Frage zu beantworten „Wie würde unsere Gesellschaft im Jahre 2050 aussehen, wenn es nach uns ginge?“ und im Anschluss mit uns ausführlich zu diskutieren.
    So wollen wir das Visionäre und Utopische in der politischen Landschaft hervorheben und das den politischen Bewegungen zugrundeliegende Gesellschaftsbild thematisieren.

    Wann: 8. Oktober 2017, 19:00 Uhr
    Wo: Spielraum für Alle Franz-Fischer-Straße 12 6020 Innsbruck

    Keine Vorkenntnisse nötig | Kritisches Denken erwünscht | Freier Eintritt

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  • Fotos: Lukas Lauermann & LAUTERER_this is not my promo text @ p.m.k.

    Vergangenen Donnerstag hatte ich die Freude, den großartigen Österreichischen Musiker Lukas Lauermann in der p.m.k. zu veranstalten. Er spielt unter anderem bei Soap&Skin, A Life A Song A Cigarette, Der Nino aus Wien, Donauwellenreiter und in zahlreichen anderen Projekten. Zudem ist er auch als Klangkünstler tätig und präsentierte in der p.m.k. nun sein erstes Soloalbum „How I Remember Now I Remember How“. Ein wirklich hörenswerter und gelungener Saisonauftakt mit zusätzlichem Support von Maz Lauterer, diesmal mit seinem Projekt „LAUTERER_this is not my promo text“ aus Tirol. Dieser verband seine Performance mit Visuals von Lino Lanzmaier = top! Vielen Dank an die beiden Musiker, die ihren jeweiligen Instrumenten viele ungewohnte Klänge entlockten und den Raum für bisher wenig Gehörtes öffneten. Ebenfalls ein Dank an alle Gäste und an meinen Freund Daniel Jarosch für die tollen Fotos.

    Link: lauermann.tumblr.com

    Fotos: Daniel Jarosch

  • Rezension: Onomatopoesietage Innsbruck (Freistil)

    Schön, dass D.I.Y. in Innsbruck mehr sein kann, als Hardcore Punk & Soja-Chili. Nichts gegen diese beiden Komponenten, auf Dauer werden allerdings auch diese etwas fad, wenn es die einzigen Zutaten sind, die lokal immer wieder durchgekaut werden. Im Juni 2017 fand in Innsbruck zum ersten Mal das zweitägige Festival „Onomatopoesietage“ statt. Der Spirit lautete dabei: Alles selbst machen; weg vom Großen, Protzigen, technisch Überproduzierten – hin zum Kleinen und Feinen, Experimentellen und Bodenständigen.

    Die Austragungsorte waren dabei das Stellwerk, das Café DeCentral, das Stiegenhaus KG21GA und die Villa Mundus; initiiert wurde dieses wirklich erlebniswerte Festival von Otto Horvath und Teresa Riemann. Neben Musik gab es auch Performances (besonders Riemann selbst ist hier hervorzuheben) zu sehen; von Freejazz bis kaputtem Techno war so ziemlich alles dabei; die stilistische Breite war demnach denkbar groß.
    Als Gäste waren hauptsächlich das alternative Kunstpublikum aus der Region (wahrscheinlich des Inhalts wegen) und die Punks der Region (wahrscheinlich der antikapitalistischen Schauplätze wegen) vertreten. Diese beide Gruppen auf einer Veranstaltung gemeinsam anzutreffen, war auch einmal wieder schön.

    Wichtig ist auch, dass dieses Kleinod der Selbstermächtigungs- und Experimentalszene im Österreichischen Magazin Freistil besprochen wurde (auf Bernd Lederer ist nun mal Verlass), denn als Ergänzung zu den bereits etablierten Festivals in Tirol, funktionierten die Onomatopoesietage wirklich perfekt. Innsbruck war in diesem Jahr (Sommer) kulturell wirklich erlebenswert. Schöne Sache. Hoffentlich gehts so weiter.

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  • Josef Kuderna Schauspielstipendium / Interview Julia Posch (Tirol Heute 02.09.17)

    Bis zum 22.09.2017 können sich junge Tiroler Schauspieler*innen zwischen 15 und 25 Jahren wieder um das Josef Kuderna Stipendium bewerben. Die erste Stipendiatin war im letzten Jahr Julia Posch, die in Tirol Heute auch über ihre Erfahrungen gesprochen hat, die sie durch dieses Stipendium gemacht hat. Den Beitrag habe ich an dieser Stelle auf Youtube archiviert, welcher unten angesehen werden kann.

    Informationen zur Ausschreibung:
    „Das Land Tirol und der ORF Tirol schreiben in Zusammenarbeit mit der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH das Josef Kuderna Stipendium für junge Schauspielerinnen und Schauspieler aus. Das Stipendium ist ein Begabtenstipendium zur Unterstützung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und ist mit € 5.000,00 dotiert. Das Stipendium hat eine Laufzeit von zwei Jahren.“

    Link zu mehr Informationen HIER

    https://youtu.be/2coH5ky2UjE

  • Minidokumentation „10 Jahre Wiesenrock Festival“

    In dieser 15 minütigen Dokumentation erzählen die die BesucherInnen Caro und Andi, die freiwillige Helferin Eva und Kulturverein-Grammophon-Mitglied Alex Erler über das Wiesenrock Festival in Wattens.
    Fein wars, vielen Dank für die Arbeit der vergangenen Jahre.

  • Tipp: Metallon am Domplatz Ibk (16.09.17)

    Im Herbst 2015 fand im Rahmen des Festivals Klangspuren ein wunderbar-spezielles Glocken-Konzert am Innsbrucker Domplatz statt. Charlemagne Palestine spielte dabei das Stück „Tintinnabulations for Tomorrow and Tomorrow“ auf dem Carillon des Doms zu St. Jakob. Für mich war es einer der wenigen Momente, in denen ich das Glockenspiel des Doms wirklich sehr genossen habe. Deshalb freue ich mich sehr, dass in diesem jahr das Projekt „Metallon“ ebenfalls Werke für Carillon am Domplatz verwirklichen wird.
    Vorbeikommen lohnt sich sicher; der Eintritt ist klarerweise frei…

    DARK MATTER: METALLON
    Dom zu St. Jakob, Domplatz, Innsbruck
    18.00 Uhr metallon mobile Konzertinstallation mit Stundengeläut UA
    19.00 Uhr metallon rescore Neue Werke für Carillon
    Tom Sora Glocken für Carillon (oder Vibraphon) (2017) UA
    Klaus Lang campanarium novum. (2017) UA
    Bernhard GanderHoly Howling (2017) UA
    19.30 Uhr metallon mobile – Konzertinstallation mit Angelus-Läuten UA

    Anschließend:
    Hofburg Innsbruck, Gotischer Keller, Rennweg 1, Innsbruck
    20.30 Uhr metallon concert (2017) UA

    dark matter – Elektronik-Trio:
    Andrea Beggio / Federico Campana / Hannes Kerschbaumer (Komposition, Live Elektronik)
    Laura Marie Rueslåtten Carillon
    Tiroler Kammerorchester InnStrumenti
    Gerhard Sammer Leitung
    Philipp Lamprecht / Christoph Mayr / Andreas Schiffer Schlagzeug
    metallon ist eine groß angelegte, 3-teilige Konzertinstallation, die eine zeitgemäße Klangerfahrung im öffentlichen Raum vermitteln will. Der Klang der Glocken, ihre Geschichte und Funktion sind Gegenstand künstlerischer Forschung, die von dem (Süd)Tiroler Elektronik-Trio dark matter realisiert wurde. Glocken – sie gehören zu den ältesten „Musikinstrumenten überhaupt – haben ihre früher herausgehobene Funktion als akustische Zeitmesser, als Signalgeber und als Anzeiger religiöser Rituale weitgehend eingebüßt. Dennoch bleibt ihr Klang im Lärm der Städte aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften und seiner Lautstärke immer noch identifizierbar. metallon findet in Innsbruck einen idealen Ort der Realisierung. Denn hier gibt es die jahrhundertealte, weltberühmte Glockengießerei Grassmayr, in der die Künstler eine Fülle von Metallklängen aufgezeichnet und dann mit digitalen Mitteln bearbeitet haben, hier gibt es den Dom mit dem großen Glockenspiel und dem anmutigen Domplatz als ungestörtem Resonanzraum, und hier gibt es nebenan in der Hofburg den Gotischen Keller mit seiner besonderen Akustik. Auf dem Domplatz interagiert dark matter live-elektronisch mit dem Stundengeläut und mit dem Angelus-Läuten und erweitert so den klanglichen Kontext. Dazwischen erklingen drei neue Stücke für Carillon, die von Bernhard Gander, Klaus Lang und Tom Sora für metallon komponiert wurden. Höhepunkt ist dann das gut einstündige Raum-Klang-Konzert im Gotischen Keller der Hofburg mit dark matter, dem Tiroler Kammerorchester InnStrumenti und drei Schlagzeugern.

    Gefördert von der Stadt Innsbruck im Rahmen der stadt_potenziale 2016

  • Subvention: stadt_potenziale 18

    Wie jedes Jahr gibt es auch heuer wieder eine Ausschreibung für die „stadt_potenziale“. Die Stadt Innsbruck stellt für diesen Topf 70.000 Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Die diesjährige Fachjury haben wir als „baettlegroup for art“ ebenfalls schon bestellt. Also Projekte einreichen und Fördermittel sichern!

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  • Hard Rock Café Innsbruck

    Im ehemaligen Gasthaus Alt Insprugg gibt es nun Speisen, Getränke, ein Geschäft, Musik und Memorabilia diverser Musiker*innen. Innsbrucks Medienlandschaft, vom Bezirksblatt bis hin zum offiziellen Blog der Stadt Innsbruck schreibt wohlwollende Artikel und die politische Ebene freut sich natürlich auch sehr. Größere Betriebe sind hier schließlich meistens gern gesehen, da sie normalerweise neue Stellen, Touristen und somit auch Geld in die Stadt bringen. Neue Arbeitsplätze sind ja auch schön, die Speisekarte soll auch schön sein;
    Na passt eh, aber was gibt es vom kulturellen / musikalischen / veranstaltungsmäßigen Standpunkt aus dazu zu denken?

    Der ehemalige Weekender-Club Chef Andy ist hier der neue Marketing-Leiter und Booker des HRC-Ibk. Andy sagte nun in einem TT-Interview, dass er im HRC-Ibk nicht nur Coverbands (was für mich eher reine „Bespaßungsbands“ wären) eine Bühne bieten, sondern auch regionale und internationale Acts nach Innsbruck holen möchte. Im Lokal sind somit auch Veranstaltungen, sprich Konzerte, für bis zu 200 Besucher*innen geplant. Diese Konzerte sollen bei freiem Eintritt stattfinden und als ehemaliger Weekender-Booker wird der Schwerpunkt hier wohl auch in Richtung Alternative-Independent gehen.

    Das klingt auf den ersten Blick hin ziemlich interessant; denn wer hat schließlich was gegen ein gratis Konzert? Als ein Unterstützer der lokalen Musik- und Konzertkultur, sollte ich mich darüber also primär freuen.
    Interessant werden nun allerdings viele Frage sein; z.B. welche Künstler*innen im Endeffekt dort spielen werden? Wird sich das Hard Rock Café als ein Ort für Live-Kultur festigen können, oder wird die Skepsis der Musiker- und Besucher*innen überwiegen und es bleibt im Endeffekt nur die Filiale einer großen Kette?
    Ich kann es momentan ehrlich gesagt überhaupt nicht sagen, stelle mir aber natürlich noch weitere Fragen, wie:

    • Rock hat im weitesten Sinne immer auch irgendwo etwas mit Rebellion zu tun (meiner Meinung nach). Natürlich ist ein Rock-Franchise in diesem Sinne fast schon ein Paradoxon, aber lassen wir dieses Thema erstmal gut sein…
      Aber: Kann/will eine Rockband mit Rebellions-Attitüde in einer großen Franchisefiliale spielen? Schlägt sich das? Muss es einem einfach Wurst sein?
    • Falls ja, würden einschlägige Besucher*innen dann aber auch dort hingehen? Vor allem in einer Stadt wie Innsbruck, in der Leute oftmals ohnehin nur auf Konzerte gehen, die entweder von ihren guten Bekannten organisiert wurden oder die an Orten stattfinden, die sie selbst als „würdig“, „ideologisch in Ordnung“ und „cool genug“ betrachten? Ich nehme mich da übrigens selbst nicht komplett aus.
    • Wie sieht es mit anderen Genres wie HipHop, Singer-Songwritern oder Bands mit elektronischen Einflüssen aus? Wäre das in einem „Hard Rock“ Café noch stimmig? Oder sollte man einfach die Rock-Partie durchfahren und die anderen Aspekte erstmals beiseite lassen? „Sollten“ sich andere Richtungen einfach ihre eigene Läden bauen?
    • Wie steht man zum leidigen Thema „Konzerte mit freiem Eintritt“? Was ist mit dem klassischen Argument „Was nichts kostet, ist nichts wert?“. Man bedenke die vielen kostenlosen Konzerte im Weekender Club, auf denen ich schon so ziemlich alles erlebt habe; vom guten Auftritt mit tollem Publikum, über Auftritte, bei denen die Leute einfach nicht dazu zu bewegen waren der Band ein Mindestmaß an Aufmerksamkeit zu gönnen; bis hin zu Abenden, an denen stimmungsmäßig einfach mehrere Dinge nicht funktioniert haben. Sprich: Welche Erwartungen kann man an ein Lokalpublikum haben, das keinen Eintritt für Livemusik bezahlen muss/möchte?
    • Oder ist es einfach gut zu sehen, dass eine Kette, die genug Geld zur Verfügung hat, Angebote wie diese bei freiem Eintritt umsetzen kann?
    • In welcher Frequenz werden dort Veranstaltungen stattfinden? Zwingt man dadurch andere lokale Veranstalter*innen, die Eintritte kassieren müssen (um die Show umsetzen oder Gagen bestreiten zu können, etc), in die Knie?

    Prinzipiell werde ich mir die Sache also erstmals ansehen müssen, denn ich möchte anfangs vom besten Fall ausgehen und mir vorstellen, dass dort interessante Shows stattfinden werden, die die Stadt und die lokale Konzertszene bereichern. Das wäre durchaus eine gute Sache. Den Rest muss ich einfach abwarten, bevor ich darüber mehr sagen kann.
    Ich persönlich war in meinem Leben erst 1-2 Mal in einem Hardrock-Café (eher in jungen Jahren) und kann mich nicht mehr wirklich erinnern, wie es dort so ist bzw. wie es dort so abläuft. Aber natürlich habe auch ich das klassische Bild vor mir mit Burgern, Bier, großem Verkaufsshop, Musik von AC/DC im Hintergrund und so weiter… in diesem Fall wäre das nicht so meine Sache; aber wenn die Live-Shows passen, könnte es ja auch ein Ort für mich werden. Wir, werden, sehen.

    Und zweitens, ein kleiner Fun Fact am Rande: Meine Freunde von Insanity Alert, eine der derzeit erfolgreichsten Tiroler Bands, haben Instrumente im Lokal hängen; somit kann man sich dort unter anderem auch den Bass von meinem guten Freund Moosi ansehen. High Five, mein Freund – Thrash till death

    LINK zum HRC Innsbruck

    Fotocredit: meinbezirk.at – Sara Erb – KLICK für Link zum Artikelinsanityalert-hrc copy

  • Abbruchausstellung Pradler Straße 29

    Derzeit läuft noch bis Freitag eine kleine, subtile Ausstellung im Abbruchhaus Pradler Straße 29. Hinschauen lohnt sich, schon alleine wegen des großartigen versteckt-gelegenen Gebäudes. Die Ausstellung kann an insgesamt 3 Tagen (noch bis diese Woche FR) von 16 bis 19 Uhr kostenlos besucht werden.

    Es werden Arbeiten von Thomas Feuerstein, Dieter Fuchs, Herbert Fuchs, Marcus Geiger, Oswald Oberhuber, Heidrun Sandbichler und Can Yasargil gezeigt.

    Der Künstler Dieter Fuchs hatte von 1996 bis 2008 in der Pradler Straße 29 in Innsbruck sein Atelier. Dieses Haus wird im Zeitraum vom 16. bis 23. August 2017 abgerissen.
    Aus diesem Grund lädt Dieter Fuchs sechs ihm wichtige Künstler ein, jeweils ein spezifisches Werk für dieses Haus zu entwickeln, welche in Folge mit dem Abriss vernichtet werden. Die Installationen der Arbeiten erfolgen kurz vor dem Abriss und werden nur für einige Stunden zu besichtigen sein.
    Die Installationen werden fotografiert und der Abriss filmisch festgehalten.
    Was bleiben wird ist eine kleine bebilderte Broschüre und ein kurzer Film des Abrisses.

    Fotos: David Prieth

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