My band NAILEATER just released our self-titled tapes via WOOAAARGH Records, Puzzle Records & Hardcore for the Losers). They are going to be available at our upcoming tour with JANÖSCH.

Autor: David Prieth
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NAILEATER s/t Tapes Available
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„Das kulturelle Tirol unterstützt die Bewerbung“ – Gegenpositionen
Die Pro-Olympia-Propaganda nimmt auf den letzten Metern die seltsamsten Ausmaße an. Am Dienstag fand im Innsbrucker Hofgarten eine Veranstaltung unter dem Titel „Das kulturelle Tirol unterstützt die Bewerbung statt“. Informationen darüber können HIER nachgelesen werden. Als VertreterInnen waren LH Günther Platter, LR Beate Palfrader, DJ Ötzi und der Intendant des Tiroler Landestheaters Johannes Reitmeier mit dabei. Was für eine schöne Sache und die beauftragte PR Agenturen P8 Marketing und pro.media haben dafür sicher wieder ein bisschen gutes Geld eingestrichen. Doch was ist DAS kulturelle Tirol? Alle im Lande kulturell arbeitenden Menschen? Alle hörigen Blasmusikkapellen und Schlager-SängerInnen? Auch alle in Tirol arbeitenden Guerilla-KunstaktivistInnen? Schwer zu sagen. Allerdings ist sicher, dass es sich dabei im Hofgarten um eine reine Werbeveranstaltung mit bekannten Gesichtern und inhaltlich völlig hohler Auseinandersetzung gehandelt hat. DAS kulturelle Tirol unterstützt nämlich überhaupt gar nichts. DAS kulturelle Tirol sind wir alle und die Kultur nun vor der Wahl als Lockmittel für eine unsinnige Olympia-Bewerbung einzusetzen, ist wirklich letzte Klasse.
Deshalb hat sich die pmk, gemeinsam mit vielen anderen Kultureinrichtung, zu diesem Statement entschieden; das bereits heute auch HIER in der Tiroler Tageszeitung nachgelesen werden kann.
Unter dem Titel „Das kulturelle Tirol unterstützt die Bewerbung“ fand am
Dienstag im Hofgarten eine Veranstaltung für die Olympiabewerbung
Innsbrucks/Tirols statt.DAS kulturelle Tirol gibt es nicht. Wir UnterzeichnerInnen und
Kulturschaffende verwehren uns gegen die im angeführten Titel pauschal
formulierte Instrumentalisierung des “kulturellen Tirols” für die
Olympia-Bewerbung. Wir können im vorliegenden Bewerbungskonzept für die
Olympischen Winterspiele – in dem Kultur nicht vorkommt – keinen
Zusammenhang mit einer nachhaltigen und positiven Kulturentwicklung in
Tirol erkennen. Denn zur Förderung und Weiterentwicklung der vielfältigen
Kulturszenen in allen Landesteilen bedarf es gezielter und längerfristig
angelegter Maßnahmen. Darüber hinaus bindet die Fokussierung auf ein
derartiges Großprojekt finanzielle Ressourcen auf Jahre. Vielmehr braucht es
die Förderung und kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden
Kulturszenen, die das Leben in Tirol das ganze Jahr hindurch prägen. Tirol
braucht zukunftsfähige kulturelle Strategien auf vielen Ebenen, die mit
keinem Wort im vorliegenden Konzept vorkommen. Genau so intensiv und
freigiebig wie im Bereich Sport, muss man sich in Tirol auch in der Kultur
finanziell engagieren. Das ist derzeit leider bei weitem nicht der Fall.
Es geht deshalb nicht um „Sport“ gegen „Kunst“, sondern beide – Sport und
Kunst – gehören zur unverzichtbaren kulturellen Grundausstattung der
Gesellschaft.8ung Kultur
ArchFem
aut. architektur und tirol
Die Bäckerei – Kulturbackstube
Die Selch
Freies Theater Innsbruck
FREIRAD Freies Radio Innsbruck
Galerie St. Barbara (Osterfestival Tirol, musik+)
Heart of Noise Festival
Initiative Minderheiten Tirol
Kabarettfestival frisch & fröhlich
Künstlerhaus Büchsenhausen
Kulturinitiative Feuerwerk
Kulturlabor Stromboli
Kulturverein Grammophon
Kulturverein Inzing
Literaturhaus am Inn
Markus Koschuh
Musik Kultur St. Johann
Otto Preminger – Institut (Cinematograph & Leokino)
p.m.k plattform mobile kulturinitiativen
Pro Vita Alpina Österreich
Theater praesent
TKI – Tiroler Kulturinitiativen
Tiroler Künstler*schaft
Treibhaus
Verein tON/NOt
WEI SRAUM Designforum Tirol
Wetterleuchten Festival
WorkstationTreibhaus Intendant Norbert Pleifer hat dazu ebenfalls ein Statement verfasst, welches auch HIER in der Tiroler Tageszeitung besprochen wurde:
Norbert K Pleifer auf Facebook 12. Oktober 2017:
„„Das kulturelle Tirol unterstützt die Bewerbung“ – behaupten Platter, Palfrader und Oppitz-Plörer. Skeptiker sind im Umkehrschluß kulturlose Gesellen oder gar Barbaren. Als Kronzeugen rufen sie DJ Ötzi, den Landestheaterintendanten und Gregor Bloeb auf – eine Lachnummer sondergleichen – wenn da nicht der Kulturszene 40 Millionen als Köder versprochen worden wär – der im Halse stecken bleibt.
Dieses Schauspiel widert mich an, riecht nach Bestechung und Belohnung für Willfährigkeit, klingt nach „Milch und Honig“ für die Kultur und nach „Brot und Spiele“ für das Volk.
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„wes Brot ich ess des Lied ich sing“ ist der Minnesang, der im Auftrag der Landesregierung 2026 im Landestheater uraufgeführt wird – nach einem Libretto des Intendanten Reitmeier, der sich als profunder Kenner des Lobliedes geoutet hat.
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Ich gratuliere dem Landestheaterintendanten zu seiner neuen Aufgabe als Sprecher der freien Szene und der Tiroler Kulturinitiativen: „Auch für die freie Kunst sehe er eine große Chance, sich in vielfältiger Weise – auch kritisch – mit den Spielen auseinanderzusetzen.”
Das ist wahrhaftig. und eine Ansage: Kritik ist zugelassen – 2026, die dann hochsubventioniert – doch bis dahin wird brav gekuscht.
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PS: es ist nicht so, als hätt man nicht versucht, auch mich zu ködern für diese beispiellose pro-olympia hirnwäsche. „norbert, mir machn olympia – und du machsch a kulturrahmenprogramm“ – zuletzt vor zeugen bei der olympia arena im orf. das schlimme ist, es sind alle so nett und merken die korrumpierende absicht gar nicht – sie glauben sogar, es gut zu meinen….
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Das Original-Foto zur Pressekonferenz. Bildunterschrift: Tiroler Kulturschaffende für Olympia.
Ein Schelm, wer bei den fähnchenschwingenden Kulturschaffenden die versammelte Junge ÖVP Innsbruck/Stadt sieht?“Foto (c) www.olympia2026.at
Untertitel eingefügt von Norbert Pleifer

Und hier der ursprüngliche Artikel aus der Tiroler Tageszeitung

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Release: SEUCHE KOMPILATION01
Der erste Release über mein Noise-Netlabel SEUCHE ist nun endlich fertiggestellt und online verfügbar. Insgesamt sind darauf 9 Künstler aus 5 Ländern vertreten; vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit! Ich freue mich schon auf das nächste Projekt
www.seuche.netProblem Anderer Leute (Germany)
Writhe (United States)
PVLVER (Austria)
Angel Lust (United Kingdom)
VHS a.k.a. M15H4P (United States)
PRIETH (Austria)
Fukcboi (United Kingdom)
Panties Under Skirt „j.c.19“ (Mexico)
Hoolshopper (Austria)[bandcamp width=350 height=470 album=367998662 size=large bgcol=ffffff linkcol=0687f5 tracklist=false]
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Impressionen Baustelle(nkonzert) Haus der Musik Innsbruck
Ein paar Impressionen aus dem noch nicht fertiggestellten Haus der Musik vom 17. September 2017.
Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und einige Kammer-Ensembles präsentierten ein ausgewähltes Programm; die BesucherInnen konnten sich im Zuge dessen erstmals eine Idee davon machen, wie das Haus der Musik innen aussehen wird… -
Haus der Musik Innsbruck OCCUPIED – Ferdinand Holzmann
Am 11. September 2017 spielte der Innsbrucker Musiker Ferdinand Holzmann ein nicht angemeldetes/genehmigtes Konzert in der Baustelle des gerade entstehenden Hauses der Musik. Mit seiner Interpretation einer Arabeske des Dänischen Komponisten Leif Kayser kam Holzmann so dem Eröffnungskonzert, das im Rahmen des Theaterfestivals am 17. September stattfand (zu hören gab es das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und einige Kammermusik Ensembles), eine Woche zuvor. Die Aktion kann als leiser und doch bestimmter Protest gegen das regelmäßige Ignorieren/Übersehen der Innsbrucker Subkulturszene gelesen werden.
Nicht nur in diesem TT-Interview vom 25.8. (HIER), sondern auch bei der Eröffnung der Subkulturausstellung „Wir/hier – Die sogenannte Subkultur“ im Innsbrucker Stadtarchiv (HIER), kritisierte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, dass es „die jungen Wilden“ bzw. die „jungen Kulturschaffenden“ in Innsbruck nicht mehr gäbe. Es seien immer die selben, die schon seit Jahrzehnten in der freien Szene unterwegs sind und die immergleichen Probleme. Es fehle an neuen Gesichtern, neuen Ideen und neuen Ideen der jungen Leute. Niemand besetzt mehr Häuser, keiner wagt mehr etwas und so.
Holzmanns Aktion zeigt, dass es in Innsbruck durchaus Menschen gibt, die sich zum sogenannten Underground zählen und die Stadt Innsbruck dabei aktiv kulturell mit-beleben. Es zeigt auch, dass Subkultur und Underground nicht immer nur „dreckig“, „laut“ und „chaotisch“ bedeuten muss. Die freie Innsbrucker Szene arbeitet seit Jahrzehnten kontinuierlich und engagiert; wagt das Experiment, arbeitet oft un(ter)bezahlt und mit großer Leidenschaft. Subkultur findet in sämtlichen künstlerischen Ausdrucksformen, von der bildenden Kunst, über Musik bis hin zum Film oder Tanz statt. Die Szene in und um Innsbruck ist groß, lebendig und wer sie übersieht, dem muss man sie offenbar genau mit Aktionen wie diesen vor Augen führen.
Das bei Holzmanns Aktion entstandene Video ist wirklich sehenswert, der dazu erschienen TT-Artikel von meinem ehemaligen Studienkollegen Joachim Leitner ist dies ebenso.
Link zum Artikel: KLICK

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Wie wir leben wollen: Diskussion zur Nationalratswahl 2017
Am 8. Oktober veranstalten wir mit unserem Verein Wie wir leben wollen einen Spezialtermin zur Österreichischen Nationalratswahl 2017.
Wie Wir Leben Wollen – Diskussion zur österreichischen Nationalratswahl 2017
Anlässlich der österreichischen Nationalratswahl laden wir alle demoskopisch relevanten Parteien zu einem Sondertermin bei Wie Wir Leben Wollen ein.
Die Parteien sind dazu angehalten, in Form einer Kurz- präsentation die Frage zu beantworten „Wie würde unsere Gesellschaft im Jahre 2050 aussehen, wenn es nach uns ginge?“ und im Anschluss mit uns ausführlich zu diskutieren.
So wollen wir das Visionäre und Utopische in der politischen Landschaft hervorheben und das den politischen Bewegungen zugrundeliegende Gesellschaftsbild thematisieren.Wann: 8. Oktober 2017, 19:00 Uhr
Wo: Spielraum für Alle Franz-Fischer-Straße 12 6020 InnsbruckKeine Vorkenntnisse nötig | Kritisches Denken erwünscht | Freier Eintritt

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Fotos: Lukas Lauermann & LAUTERER_this is not my promo text @ p.m.k.
Vergangenen Donnerstag hatte ich die Freude, den großartigen Österreichischen Musiker Lukas Lauermann in der p.m.k. zu veranstalten. Er spielt unter anderem bei Soap&Skin, A Life A Song A Cigarette, Der Nino aus Wien, Donauwellenreiter und in zahlreichen anderen Projekten. Zudem ist er auch als Klangkünstler tätig und präsentierte in der p.m.k. nun sein erstes Soloalbum „How I Remember Now I Remember How“. Ein wirklich hörenswerter und gelungener Saisonauftakt mit zusätzlichem Support von Maz Lauterer, diesmal mit seinem Projekt „LAUTERER_this is not my promo text“ aus Tirol. Dieser verband seine Performance mit Visuals von Lino Lanzmaier = top! Vielen Dank an die beiden Musiker, die ihren jeweiligen Instrumenten viele ungewohnte Klänge entlockten und den Raum für bisher wenig Gehörtes öffneten. Ebenfalls ein Dank an alle Gäste und an meinen Freund Daniel Jarosch für die tollen Fotos.
Link: lauermann.tumblr.com
Fotos: Daniel Jarosch
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Rezension: Onomatopoesietage Innsbruck (Freistil)
Schön, dass D.I.Y. in Innsbruck mehr sein kann, als Hardcore Punk & Soja-Chili. Nichts gegen diese beiden Komponenten, auf Dauer werden allerdings auch diese etwas fad, wenn es die einzigen Zutaten sind, die lokal immer wieder durchgekaut werden. Im Juni 2017 fand in Innsbruck zum ersten Mal das zweitägige Festival „Onomatopoesietage“ statt. Der Spirit lautete dabei: Alles selbst machen; weg vom Großen, Protzigen, technisch Überproduzierten – hin zum Kleinen und Feinen, Experimentellen und Bodenständigen.
Die Austragungsorte waren dabei das Stellwerk, das Café DeCentral, das Stiegenhaus KG21GA und die Villa Mundus; initiiert wurde dieses wirklich erlebniswerte Festival von Otto Horvath und Teresa Riemann. Neben Musik gab es auch Performances (besonders Riemann selbst ist hier hervorzuheben) zu sehen; von Freejazz bis kaputtem Techno war so ziemlich alles dabei; die stilistische Breite war demnach denkbar groß.
Als Gäste waren hauptsächlich das alternative Kunstpublikum aus der Region (wahrscheinlich des Inhalts wegen) und die Punks der Region (wahrscheinlich der antikapitalistischen Schauplätze wegen) vertreten. Diese beide Gruppen auf einer Veranstaltung gemeinsam anzutreffen, war auch einmal wieder schön.Wichtig ist auch, dass dieses Kleinod der Selbstermächtigungs- und Experimentalszene im Österreichischen Magazin Freistil besprochen wurde (auf Bernd Lederer ist nun mal Verlass), denn als Ergänzung zu den bereits etablierten Festivals in Tirol, funktionierten die Onomatopoesietage wirklich perfekt. Innsbruck war in diesem Jahr (Sommer) kulturell wirklich erlebenswert. Schöne Sache. Hoffentlich gehts so weiter.

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Josef Kuderna Schauspielstipendium / Interview Julia Posch (Tirol Heute 02.09.17)
Bis zum 22.09.2017 können sich junge Tiroler Schauspieler*innen zwischen 15 und 25 Jahren wieder um das Josef Kuderna Stipendium bewerben. Die erste Stipendiatin war im letzten Jahr Julia Posch, die in Tirol Heute auch über ihre Erfahrungen gesprochen hat, die sie durch dieses Stipendium gemacht hat. Den Beitrag habe ich an dieser Stelle auf Youtube archiviert, welcher unten angesehen werden kann.
Informationen zur Ausschreibung:
„Das Land Tirol und der ORF Tirol schreiben in Zusammenarbeit mit der Tiroler Landestheater und Orchester GmbH das Josef Kuderna Stipendium für junge Schauspielerinnen und Schauspieler aus. Das Stipendium ist ein Begabtenstipendium zur Unterstützung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen und ist mit € 5.000,00 dotiert. Das Stipendium hat eine Laufzeit von zwei Jahren.“Link zu mehr Informationen HIER
https://youtu.be/2coH5ky2UjE
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Minidokumentation „10 Jahre Wiesenrock Festival“
In dieser 15 minütigen Dokumentation erzählen die die BesucherInnen Caro und Andi, die freiwillige Helferin Eva und Kulturverein-Grammophon-Mitglied Alex Erler über das Wiesenrock Festival in Wattens.
Fein wars, vielen Dank für die Arbeit der vergangenen Jahre.




