Tiroler Tourismus > Menschenleben

Ganz Österreich und seine Corona-Kolonien sehen inzwischen ein, dass in Tirol (Tourismus)wirtschaft und politische Entscheidungsträger ein unzertrennliches Ganzes bilden. Man hat lieber ein paar tausend Menschenleben auf dem Gewissen, als dass man die Wintersaison früher beendet. Weil saufen an der Schirmbar ist halt auch 10 mal cooler als Seuchenhygiene (€€€!!!). Ok, das ist schön und gut und gehört dann aber auch genau so ausgesprochen und transportiert – was man auch überregional in so ziemlich jedem halbwegs seriösen Medium nachverfolgen kann. Vom „System Ischgl“ wird da geschrieben, von der „grauen Eminenz“ und so weiter – kennt man ja alles – da muss man jetzt nicht weiter ausholen. Aber zum Glück bleibt uns zumindest die gute alte Tiroler Tageszeitung treu. Da dürfen Knallchargen wie Bernhard Tilg auch in der heutigen Ausgabe noch richtig schön weiter ihren verballerten Film fahren, dass eh „alles richtig gemacht“ wurde. Bitte keine kritischen Artikel, bitte kein Infragestellen von Entscheidungsketten, sich lieber mit den billigsten aller möglichen Antworten abspeisen lassen – halt ein bisschen kostenlose Imagepflege für die armen Heiter. Erstaunlich, wie derbe gut dieser Sumpf aus SEIL-schaften (Wortspiel weil SEIL-BAHN – cheggsch?) in diesem Bundesland funktioniert. Ob alles richtig gemacht wurde hab i gfrag

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