Kategorie: Allgemein

  • Auf Wiedersehen „Wiesenrock Festival“!

    Das Tiroler Musikfestival Wiesenrock in Wattens, organisiert vom Kulturverein Grammophon, fand dieses Jahr zum letzten Mal statt.
    Mit jährlich über 8000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit etablierte das Team ein Festival, das auch eine deutlich überregionale Bedeutsamkeit erreichte. VIELEN DANK für die jahrelange und detailverliebte Arbeit – vor allem an Alexander Erler, der auch bei den Tiroler Kulturinitiativen tätig ist – und an alle BesucherInnen, die das Festival zu dem gemacht haben was es war!
    Es wäre wünschenswert, wenn FestivalmacherInnen in Tirol in Zukunft zunehmend mehr Unterstützung vom Land und den Gemeinden erfahren würden – die zeitgenössische junge Tiroler Kulturlandschaft kann nicht „nur“ vom Ehrenamt leben.

    Auf Tirol Heute gab es am 13.08.2017 einen kurzen Beitrag zum Thema, den ich hier archiviert habe

  • Tiroler/Wiener Band „Vague“ in der Zeit im Bild

    Meine Freunde der Tiroler/Wiener Band VAGUE (Label: „Siluh Records„) waren in der „Zeit im Bild“ vom 7. August zu sehen. Das freut mich sehr 🙂

  • Bonanza Festival 17: Aftermovie

    Dankeschön an das BONANZA Festival-Team für die diesjährige Ausgabe des inzwischen schon fast traditionsreich stattfindenden Festivals.
    Obwohl ich musikmäßig ja nicht wirklich in dieser Ecke zuhause bin, muss ich sagen, dass mir die liebevolle Gestaltung dieser Veranstaltung jedes Jahr wieder überaus gut gefällt. Einen kleinen, feinen Aftermovie gibt es ebenfalls dazu.

  • Heart of Noise Festival 17 Aftermovie

    My dear friend Matthias Langer (pogomov.)  made a great aftermovie of this year’s Heart of Noise Festival. The topic of this year’s edition was „Pop Life“ and the annual HON-Vinyl was created by local theatre-artist Michaela Senn.
    Definitely always a highlight in Innsbruck’s cycle of the year…
    Kep up the good work!

  • SEUCHE on Blackened Death Records & Harsh Noise Movement

    I’m happy that my solo project SEUCHE is featured on a new compilation titled „NOISE AGAINST RACISM“ released by Blackened Death Records & Harsh Noise Movement in England.
    It’s also going to be available on Spotify, iTunes and other major streaming plattforms.
    The compilation is going to be available from August 14th onwards.
    Bandcamp Link: HERE

    noiseagainstrcsm

  • Upcoming: Lukas Lauermann Albumrelease

    Ich freue mich schon sehr darauf, den großartigen Österreichischen Musiker Lukas Lauermann wieder in Innsbruck veranstalten zu dürfen.
    Die Präsentation seines ersten Soloalbums findet am 7. September in der p.m.k. statt.
    Support gibt es von LAUTERER_this is not my promo text

    Informationen über den Musiker:
    Lukas Lauermann ist der Cellist gefeierter Bands (Soap&Skin, Donauwellenreiter, Der
    Nino aus Wien, Ritornell, A Life A Song A Cigarette, u.a.), schreibt und spielt Musik für
    Film und Performance (Gelatin, Saint Genet, u.a.), realisiert Klangimprovisationen.

    Im Spätsommer dieses Jahres erscheint nun sein lange erwartetes Debut-Soloalbum
    “How I Remember Now I Remember How” beim renommierten Label col legno, auf
    dem er uns einlädt, in „die großen Räume daneben“ hineinzuhören. Erinnerungsräume
    sind das, Empfindungskammern, Sehnsuchtsplätze. Lauermann begreift Reduktion
    nicht als Aussparung von Dingen, sondern als Vertiefung in eine bestimmte Sache, er
    überträgt Gedichtzeilen in Musik, erweitert die Spielmöglichkeiten eines
    jahrhundertalten Instruments.

    Bei aller Experimentierfreude changiert seine Musik zwischen der intellektuellen
    Ernsthaftigkeit, die durch den Konzertsaal weht, und der Unmittelbarkeit von Popmusik.
    In beiden Welten ist Lukas Lauermann zu Hause. Seinen Stil bezeichnet er selbst als
    „barrierefrei modern klassisch”.

    Support:
    LAUTERER_this is not my promo text
    musikalische sozialisierung zwischen glamrock und noise.
    studium experimenteller musik (institut für elektroakustik).
    aneignung unterhopfter bildschirmbraüne in den Zeiten von banksters und arschfaxes.
    die Klangwelt von lauterer will sich nicht einordnen. hören ist die einzige alternative.

    laufly

  • Veranstaltung: Kultur & Demokratie (21.10.17)

    „Kultur & Demokratie“
    SAMSTAG 21.10.2017, 19.00 – Save the date!
    Treibhaus, Angerzellgasse 8
    6020 Innsbruck

    Der Kulturwissenschafter Michael Wimmer beleuchtet die Beziehung zwischen Kultur & Kulturpolitik in Österreich von den 1950ern bis in die unmittelbare Gegenwart. Nach Statements von Barbara Hundegger (Autorin) und Ivona Jelcic (Kulturjournalistin) moderiert Benedikt Sauer (Journalist) die Diskussion im Publikum.

    In seinem Impulsreferat wird der Kulturwissenschaftler Michael Wimmer die Beziehungen zwischen Kulturschaffenden und Kulturpolitik auf österreichischer Bundesebene beleuchten und in einem historischen Abriss die Veränderungen zwischen 1950 bis in die unmittelbare Gegenwart in den Blick nehmen. Während sich die staatliche Kulturpolitik nach den hochfliegenden Vorstellungen aus den 1970er Jahren zunehmend auf das Subventionieren und Funktionieren des Kulturbetriebs zurückgezogen hat, erleben wir seitens der rechtspopulistischen Kräfte die Wiederbelebung einer bereits überwunden geglaubten Kulturalisierung von Politik entlang ethnischer Zuschreibungen. Staatliche Kulturpolitik zeigt sich gegenüber diesen neuen politischen Herausforderungen, die die mühsam erkämpften Grundlagen eines liberalen Demokratieverständnisses untergraben, konzeptiv bislang weitgehend unvorbereitet. In der Debatte werden sowohl die Bundesebene als auch die Landes- und Gemeindeebene diskutiert, als auch Strategien angedacht, um diesen Entwicklungen entgegenzutreten.

    Michael Wimmer, Leiter von EDUCULT, Dozent an der Universität für angewandte Kunst Wien zu Kulturpolitikforschung sowie Lehrbeauftragter am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaften der Universität Wien. Berater des Europarats, der UNESCO und der Europäischen Kommission in kultur- und bildungspolitischen Fragen. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Internationalen Konferenz für Kulturpolitikforschung.

    Eine Veranstaltung von aut. architektur und tirol, Die Bäckerei, Freies Theater Innsbruck, Freies Radio Innsbruck FREIRAD, Künstlerhaus Büchsenhausen, Tiroler Künstler*schaft, Literaturhaus am Inn, pmk – plattform mobile kulturinitiativen, Treibhaus, TKI – Tiroler Kulturinitiativen, WEI SRAUM Designforum Tirol, mitgetragen von zahlreichen weiteren Tiroler Kulturveranstaltern und -initiativen.

    Kultur und Demokratie_Trbhs 21.11.17-12Kultur und Demokratie_Trbhs 21.11.17-14

  • Upcoming: Naileater supports FULL OF HELL live @ Livestage Innsbruck

    Next week my band Naileater is going to support the mighty FULL OF HELL at Livestage Innsbruck.
    New Naileater material is also going to be released soon!
    LINK

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  • PMK Geschäftsführung

    Heute ist mein erster Tag an meinem neuen Arbeitsplatz.
    Ab Juli 2017 bin ich gemeinsam mit meinem Kollegen Chris Koubek als Geschäftsführer der großartigen P.M.K. in Innsbruck tätig! Auf viele tolle und laute Jahre! 🙂

    pmk

  • Festrede Bachelorabschluss Komparatistik Ibk 2017

    Meine Festrede vom 28. Juni 2017 zum ersten offiziellen Bachelor-Abschlussfest der Vergleichenden Literaturwissenschaft Innsbruck.
    Vielen Dank an Frau Dr. Brigitte Rath für die Einladung und es freut mich sehr, dass die Rede in Kürze auch auf der Homepage meines ehemaligen Instituts erscheinen wird.
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    Lieber Dekan, liebe ProfessorInnen, liebe Studierende und AbsolventInnen,
    liebe Damen und Herren,

    Ich möchte meine kleine Rede mit einem persönlichen Rückblick beginnen:
    Als ich im Jahr 2007 mein Studium an diesem Institut begann, waren wir nur knapp über 30 Erstsemestrige. Erst zuvor waren Studierende und Institutsmitglieder – zum Glück erfolgreich – auf die Straße gegangen, um gegen eine geplante Schließung des Instituts zu demonstrieren. Wie auch zahlreiche meiner Kommilitonen, hatte auch ich anfangs das stolze Gefühl, nun Teil jener geheimnisumwobenen Bildungsinstitution “Universität” zu sein, vor der uns bereits seit früher Jugend großer Respekt gelehrt wurde. Von nun an würden wir durch harte Arbeit rasch und beständig weiser werden, und uns vor allem nur noch mit klugen und vernünftigen Dingen beschäftigen. Aus dieser Erwartungshaltung wurde – zumindest ich – recht schnell ernüchtert, da ich anfangs grundsätzlich nur sehr wenig von den Inhalten verstand, mit denen ich in diversen Kursen konfrontiert wurde. Oft saßen wir gemeinsam mit Studierenden aus dem siebten oder achten Semester im selben Kurs und beteten still und leise vor uns hin, dass wir ja nicht zu unserer persönlichen Einschätzung oder “fachlichen Meinung” zum aktuell Besprochenen Thema befragt wurden. Ich kann mich noch an einen Kurs im zweiten Semester erinnern, in dem ich immer abzählte, in wie vielen Absätzen ich mit Vorlesen an der Reihe sein würde und versuchte mir bereits 10 Minuten im Vorhinein eine möglichst kluge Frage samt vernünftiger Antwort für ebenjenen Absatz zu überlegen – meistens mit mäßigem Erfolg. Im Nachhinein vermisse ich jedoch gerade diese bunt zusammengewürfelten Kurse am meisten, da sie für viele von uns, die am Anfang ihres Studiums standen, die meisten Aha-Erlebnisse zu bieten hatten.

    Zusätzlich fiel mir auch rasch auf, dass auf der Komparatistik durchaus noch etwas vom „freien Geist der Universität“ umzugehen schien. Nur selten traf ich in meinen Wahlfächern auf anderen Instituten auf ebenjenes Gefühl, gemeinsam an einem Gedanken zu arbeiteten oder dass man einfach versuchte ein gleichberechtigtes, niveauvolles Gespräch zu führen.

    Nach der Umstellung vom Diplomstudium auf das Bachelor- und Mastersystem sind diese Situationen wahrscheinlich etwas weniger geworden, trotzdem gehe ich davon aus, dass gewisse Fragen immer noch dieselben geblieben sind. Einerseits die skeptischen Einwürfe von Freunden und Familie, wie: “Und was kannst du anschließend damit machen” sowie andererseits das obligatorische “und was genau vergleicht ihr da dann eigentlich miteinander?”. Fairerweise möchte ich sagen, dass man sich die Erstere dieser beiden Fragen wohl auch immer wieder selbst gestellt hat. Wohin würde uns die Reise nach dem Komparatistik-Studium wohl verschlagen? In den Literaturbetrieb? Ins Theater? Zum Film? Oder sollte man doch an der Bildungseinrichtung bleiben und selbst versuchen akademisch Fuß zu fassen? Im schlimmsten Fall sogar daran denken sich als JournalistIn zu versuchen? Die Frage, was man damit machen könnte, schien irgendwo doch berechtigt zu sein. Nach einigen intensiven Jahren im Innsbrucker Kulturbetrieb kann ich allerdings darauf antworten: “Was man mit so einem Studium machen kann? Wirklich ziemlich viel”. Je mehr ich mich beruflich in Innsbruck betätigt habe, desto mehr Menschen traf ich, die mir auch schon in der einen oder anderen Komparatistik-Lehrveranstaltung über den Weg gelaufen sind. Sei es in Einrichtungen wie dem Leokino samt dem IFFI, dem Freien Theater, der Bäckerei, bei FREIrad, dem Volkskunstmuseum, bei der TT oder anderen mehr: irgendwie stieß ich immer wieder auf Menschen, die diesem Studium nahe standen oder es auch abgeschlossen hatten.

    Diese Tatsache hatte wohl besonders mit den Aspekten des Studiums zu tun, welche es uns NICHT bot. Ein ganz klar ausformuliertes Berufsbild; eine streng geregelte Fachausbildung; oder ein fertiges Bild unserer eigenen Ansichten und Weltanschauungen. Wiederholt wurde mir klar, dass meine Kommilitonen und ich wohl nicht auf dem Weg waren, jener FacharbeiterInnen zu werden, auf die Wirtschaft und Industrie händeringend gewartet hatten. Vielmehr merkte ich, dass unser Weg wohl noch ziemlich flexibel und unbestimmt war. Es lag an uns, unsere persönlichen Interessen herauszufinden und das Gelernte in den jeweiligen Bereichen anzuwenden. Somit landete ich über kurze Ausflüge in den Kulturjournalismus schließlich im Kultur- und Veranstaltungsbetrieb.

    Anfangs wusste auch ich noch nicht, inwiefern mir Überlegungen zu ästhetischen Konzepten, intermediale Betrachtungsweisen oder einige Laufmeter an gelesener Theorie die Butter aufs Brot verdienen konnten. Langsam aber stetig wurde mir aber auch klar, worin ich plötzlich überraschend gut geworden war: Die Welt und ihre Inhalte immer wieder neu lesen zu lernen, mir sehr unterschiedliche Inhalte relativ schnell anzueignen, oder zeit- und grenzüberschreitende Phänomene und Ideen miteinander so für mich in Verbindung zu setzen, damit ich für mich neues und nützliches Wissen generieren konnte.
    Wiederholt wurde ich in meiner Arbeit mit Fragen konfrontiert wie „Was bedeutet das Eigene?“ „Was bedeutet das Fremde?“; „Was ist die Gesellschaft?“; „Wie könnte man sich dem vorliegenden Thema mit Hilfe verschiedener Medien oder Künste annähern?“; „Inwiefern hängen Geschlechterdifferenzen und gesellschaftliche Konstrukte mit der vorliegenden Situation zusammen und wo wäre es wichtig noch genauer hinzusehen – und aus welchen Gründen?“.
    Ich bin mir sicher, dass AbsolventInnen der Vergleichenden Literaturwissenschaft bestens darauf vorbereitet werden, auf Fragen wie diese, eigenständig profunde Lösungsansätze zu finden.

    Oder, sollten sie nicht dazu in der Lage sein, die passenden Antworten zu finden, so würden sie ihre zukünftigen ArbeitskollegInnen zumindest mit noch immer weiterführenden Fragen in den Wahnsinn treiben können.

    Was möchte ich den frischgebackenen AbsolventInnen nun mit auf den Weg geben?
    Die offizielle Version lautet wohl:
    Bleibt neugierig, bleibt unbequem, stellt Fragen zu aktuellen Zuständen und Phänomenen. Zeigt Alternativen auf und stellt Querverbindungen her.
    Gründet neue Projekte und Initiativen – am besten mit Menschen, mit denen ihr zuvor noch nicht zusammengearbeitet habt. Gerade Innsbruck ist ein wunderbarer Nährboden für Neues, das in der Regel auch relativ gut angenommen wird. Fragt um Hilfe, wenn ihr welche benötigt und nehmt Hilfe an, wenn sie euch angeboten wird.
    Am wichtigsten ist allerdings wahrscheinlich: Findet heraus wo eure Leidenschaften liegen und verliert sie nicht aus den Augen.

    Fairheitshalber möchte ich allerdings inoffiziell auch noch hinzufügen:
    Geht in die richtigen Bars und auf die richtigen Veranstaltungen – und geht lieber nicht zu früh von einem vielversprechend aussehenden Umtrunk nach Hause; ernstzunehmende Kulturpolitik wird dort oft erst nach 02:00 Uhr morgens gemacht. Haltet zumindest ein paar Verbindungen zu Kommilitonen aufrecht, irgendwann trefft ihr euch wahrscheinlich am nächsten Kulturstammtisch und seid froh, wenn ihr dort zumindest eine Person kennt.

    An dieser Stelle möchte ich auch noch meinen Freund und Komparatisten Christoph Stoll zitieren:
    Wie verabschieden sich JuristInnen und BetriebswirtInnen von einander?
    Ich wünsche dir fette Deals und viel Kohle!
    Und wie verabschieden sich KomparatistInnen von einander?
    Viel Glück!

    Heute wünsche ich allen Absolventen und Absolventinnen nur das Beste und gratuliere euch zu eurem Studienerfolg. Ebenso hoffe ich inständig, dass das Institut der Vergleichenden Literaturwissenschaft der Stadt Innsbruck noch lange erhalten bleiben und eine große Menge an engagierten jungen Menschen hervorbringen wird.

    Vielen Dank!