Gedanken zur Kulturstrategie Innsbruck 2030

Mittlerweile kommt etwas Bewegung in die Kommunikation rund um die geplante Kulturstrategie der Stadt Innsbruck bis zum Jahr 2030. Es war schön im gestrigen Standard zu lesen (danke Ivona), dass dies u.a. vor allem die freie Szene in Innsbruck bereits seit Jahren angeregt hat. Andere Städte – beispielsweise Linz oder Salzburg – haben hier bereits vorgemacht, was für positive Impulse ein breitangelegter und gemeinschaftlich erarbeiteter Prozess setzen und wie ein (über)regionales Kulturleben einer Stadt bzw eines Bundeslandes konstruktiv und vor allem nachhaltig beeinflusst werden kann. Wem die Idee hinter einem Kulturleitbild oder eines Kulturentwicklungsprozesses bisher noch nichts sagt, kann sich beispielsweise das Kulturfrühstück vom März 2019 in Salzburg ansehen, in dem ein Blick zurück und gleichzeitig auch nach vorne geworfen wird und wo verschiedene Akteur*innen rund um den Prozess zu Wort kommen.

Auf die Situation in Innsbruck bezogen: Kulturstadträtin Uschi Schwarzl und Rita Hebenstreit (im Innsbrucker Kulturamt zuständig für die Begleitung des Kulturleitbilds), haben diesbezüglich vor Kurzem auch ein Interview gegeben, in dem Fragen nach der Vorgangsweise erläutert werden
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Kurzfristige kulturelle Impulse zu setzen ist gut. Längerfristige und Legislaturperioden überdauernde Strukturen, die ein reichhaltiges kulturelles Leben in einer Region fördern, zu schaffen, ist aber immer noch besser. Was es jetzt noch braucht ist der politischer Wille und das nötige $$$ um den Prozess professionell, transparent und wohlüberlegt durchführen zu können.