Kunst- und Kulturveranstaltungen wieder möglich ab 19. Mai

Ab 19. Mai ist es soweit: Kunst- und Kulturveranstaltungen dürfen wieder unter Auflagen stattfinden. Alle Details zum Öffnungsplan, soweit uns bekannt – basierend auf den Informationen aus der Pressekonferenz und aus dem Kabinett von Staatssekretärin Andrea Mayer, mit dem wir dazu im kontinuierlichen Austausch stehen:

▶Personenobergrenze: für Veranstaltungen mit fix zugewiesenen Sitzplätzen gilt eine Auslastung von maximal 50%, gedeckelt mit max. 1.500 Personen bei Indoor-Veranstaltungen und max. 3.000 Personen bei Outdoor-Veranstaltungen

▶ für Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze (z.B. Vernissagen) gilt max. 50 Personen sowohl im Innen- als auch Außenbereich

▶ Mindestabstand: bei zugewiesenen Sitzplätzen muss mindestens ein freier Sitzplatz zwischen Besucher*innen-Gruppen sein (alte Regelung aus dem Vorjahr), ansonsten gilt 2 Meter Mindestabstand

▶ FFP2-Maskenpflicht

▶ Zutrittstests bzw. „Grüner Pass“, sobald dieser operativ ist (Nachweis, dass Besucher*in getestet, genesen oder geimpft ist), ist verpflichtend. Gültigkeit von Tests laut Medienberichten: PCR-Tests max. 72 Stunden, Antigentests 48 Stunden und Selbsttests mit digitaler Kontrolle 24 Stunden

▶ Gastronomie: ist bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen zulässig, es gelten die Regeln der Gastronomie; bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze ist keine Gastronomie erlaubt;

▶ Sperrstunde: 22 Uhr

▶ Bewilligungspflicht: ab elf Personen sind Veranstaltungen anzeigepflichtig, ab 51 Personen braucht es einen Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde

⁉ Die Rechtsgrundlage mit den weiteren Details soll mindestens zwei Wochen vor Inkrafttreten vorliegen, das wäre somit der 5. Mai. Weitergehende Öffnungen wurden ab 1. Juli in Aussicht gestellt.

Achtung: Regional strengere Regelungen sind zulässig.

Damit wurden viele unserer Forderungen, die wir in die Beratung der Öffnungskommission eingebracht haben, aufgegriffen. Noch in Verhandlung und damit offen bleibt leider, ob Probentätigkeiten weiterhin nur zu „beruflichen Zwecken“ erlaubt sind oder ob alle, die an professionellen Proben mitwirken, teilnehmen können. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass letzteres ermöglicht wird. Ebenso offen sind Regelungen zu Vermittlungsangeboten im Schulkontext.

via

IG Kultur