Interview zu Cluböffnungen am 5. März (Tirol Heute 17.02.)

Ein paar Zusatzinfos zum gestrigen Interview:

Klar überwiegt die Freude in der Szene wieder aufmachen zu können, trotzdem müssen die bereits zugesagten Hilfen für die Betriebe endlich auch real fließen und ausbezahlt werden. Für viele Betriebe ist das essenziell, um hier auch wieder vernünftig starten zu können.

Die Vorlaufzeit zwischen Ankündigung und Öffnung war Mal wieder recht knapp (letztes Jahr waren es 2 Wochen, dieses Mal 2,5 Wochen) – für die meisten ist das wahrscheinlich machbar, aber auch da wäre noch Luft nach oben.

Pro-Tipp: Die Umsatzsteuer sollte für Clubs auf 5% gesenkt werden, da diese sehr lange massiv benachteiligt waren und auch keine Angebote wie Lieferdienste etc sinnvoll oder möglich waren.

Und ob gar keine G-Regeln für die Clubs nun wirklich so super sind – hier gehen die Meinungen etwas auseinander. Die meisten Betreiber:innen mit den ich gesprochen habe, würden Tests vorm Eintritt weiterhin in Ordnung finden. Denn wenn auf einen Schnall das halbe Team krank wird, können die Läden erst wieder dicht machen. Klar werden sich die Infektionen so oder so noch weiter ausbreiten, aber man muss es nicht noch zusätzlich drauf anlegen.

Auch verwehren sich die meisten Clubs nicht grundsätzlich gegen Sicherheitsmaßnahmen; sollten die Fallzahlen nach Wegfall aller G-Regeln also nun sprunghaft ansteigen, wär’s verlogen zu sagen, allein die bösen Clubs wären schuld.

Aber grundsätzlich freut man sich natürlich wieder arbeiten zu können und dass Menschen wieder in die Clubs dürfen.

Peace out

Link zum Video https://youtu.be/4PZXSk9jlHk